Green Deal: SECONTRADE als wichtiger Baustein der europäischen Kreislaufwirtschaft

Wien, 8. September 2020 – Der europäische Green Deal sieht den Übergang zu einer europäischen Kreislaufwirtschaft vor. Die Online-Handelsplattform Secontrade bietet einen krisensicheren, digitalen, vor allem aber auch transparenten und sicheren Marktplatz für den Kauf und Verkauf hochwertiger Sekundärrohstoffe. Damit werden der Einsatz von natürlichen Ressourcen reduziert, Klima und Umwelt geschont.

Der europäische Green Deal zielt auf eine grundlegende Veränderung des Produktions- und Konsumverhaltens ab und möchte damit Europa sauberer, nachhaltiger agierend und wettbewerbsfähiger machen. Das bedeutet auch grundlegende Veränderungen für die Entsorgungswirtschaft, die kreativ und innovativ gelöst werden müssen. Der im Frühjahr diesen Jahres veröffentlichte Aktionsplan strebt an, die Abhängigkeit Europas von Primärrohstoffen zu verringern. Außerdem soll ein gut funktionierender Binnenmarkt für hochwertige Sekundärrohstoffe geschaffen werden. „Natürliche Ressourcen sind nicht unendlich verfügbar bzw. weltweit ungleichmäßig verteilt. Daher ist Europa von Rohstoffimporten abhängig. Allerdings verfügen wir über eine Vielzahl an Sekundärrohstoffen, die u.a. aus alten Elektrogeräten und Batterien gewonnen werden. Und genau das ist unsere Chance“, sagt Brigitte Reich, Geschäftsführerin von SECONTRADE, einem Unternehmen, das sich bereits vor Jahren der Kreislaufwirtschaft verschrieben hat. „Durch ständig verbesserte Recycling-Technologien werden immer mehr und vor allem auch qualitativ hochwertige Sekundärrohstoffe gewonnen. Wichtig ist, dass diese dann auch dort ankommen, wo sie bei der Herstellung von neuen Produkten wiederverwendet werden können. Denn auch das sieht der europäische Green Deal vor – der Anteil an Rezyklaten in neuen Produkten (z.B. Elektrogeräte, Batterien, Baustoffe, etc.) soll durch verbindliche Vorgaben und mit Hilfe von Qualitätsstandards erhöht werden. Damit soll die Marktnachfrage nach Sekundärrohstoffen noch gesteigert und die aktuell noch vorherrschende Kreislauflücke geschlossen werden.

Secontrade zeigt wie Kreislaufwirtschaft funktioniert

Hier leistet Secontrade einen wichtigen Beitrag. Die österreichische Online-Handelsplattform für Sekundärrohstoffe wurde 2018 gegründet und bietet Rohstoffhändlern und der verarbeitenden Industrie wertvolle Sekundärrohstoffe, die von Recylinglingbetrieben z.B. aus Altgeräten, Altmetallen und Kunststoffabfällen gewonnen werden, an. Brigitte Reich, die im Sommer 2020 die alleinige Geschäftsführung von Secontrade, einem Tochterunternehmen der UFH Holding, übernommen hat, betont: „Mit dem Online-Marktplatz haben wir eine digitale, krisensichere Ergänzung zu herkömmlichen Vermarktungsmethoden und -instrumenten von Sekundärrohstoffen geschaffen. Gerade in den vergangenen Wochen und Monaten waren digitale Lösungen in allen Branchen und Geschäftsbereichen gefragter denn je, weil sie jederzeit und überall verfügbar sind. Auch wir konnten auf unserer Plattform vermehrte Zugriffe und Registrierungen, v.a. aus den nordeuropäischen Ländern beobachten, was uns natürlich sehr freut!“ Bisher wurden auf der Online-Plattform über 23.000 Tonnen Sekundärrohstoffe über die Plattform angeboten.

Die User von SECONTRADE, die v.a. aus Österreich, Deutschland, Italien und den skandinavischen Ländern kommen, schätzen besonders die Transparenz und Sicherheit des Marktplatzes, sowie die Tatsache, dass über die nationalen Grenzen hinweg Sekundärrohstoffe gekauft und verkauft werden können. „Gerade aufgrund der stetig steigenden Nachfrage sind wir bemüht, das Vertrauen in Sekundärrohstoffe zu erhöhen und sehen das Bestreben der Europäischen Kommission europäische Qualitätsstandards für Sekundärrohstoffe und ein EU-weites Recyclinglable zu entwickeln, sehr positiv“, meint die Umwelt- und Abfallrechtsexpertin.