SECONTRADE: Vier Jahre Kompetenz in Umweltschutz und Kreislaufwirtschaft

SECONTRADE begrüßt den österreichischen Masterplan für Rohstoffe bis 2030 – Beschleunigung des Handels von Sekundärrohstoffen jeglicher Art bedeutet aktiven Klimaschutz

SECONTRADE feiert als Online-Trading-Plattform für Sekundärrohstoffe ihren vierten Jahrestag. Die Bilanz ist beachtlich: Bis heute wurden rund 35.000 Tonnen wertvolle Sekundärrohstoffe von über 200 zertifizierten Händlern in 24 Ländern gehandelt. Damit trägt SECONTRADE nicht nur aktiv zur Erreichung der Ziele des europäischen Green Deals – die Netto-Emissionen von Treibhausgasen bis 2050 auf null zu reduzieren – bei, sondern entlastet auch den angespannten Rohstoffmarkt.

SECONTRADE begrüßt den österreichischen Masterplan für Rohstoffe bis 2030

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus hat aktuell einen „Masterplan Rohstoffe 2030“ erarbeitet, um eine umfassende Rohstoffversorgung Österreichs mit primären und sekundären Rohstoffen zu gewährleisten. Sekundärrohstoffe stellen dabei einen unverzichtbaren Teil der Versorgung dar. Damit wird der Weg zu einer nachhaltigen und zirkulären Nutzung von wertvollen Rohstoffen im Sinne des Umweltschutzes und für die produzierenden Industrie geebnet. Brigitte Reich, Geschäftsführerin von SECONTRADE dazu: „Wer das Gesamtbild betrachtet, erkennt, dass kein Weg an der Kreislaufwirtschaft vorbeiführt. Sowohl für die Erreichung der ambitionierten Klimaziele als auch zur Senkung des Verbrauchs von Primärrohstoffen ist sie absolut unverzichtbar. Wir unterstützen daher auch konkrete Vorschläge, die in Richtung verbindlicher Einsatzquoten von materialspezifischen Sekundärrohstoffen in der Produktion gehen. Denn das“, so Reich weiter, „stärkt die Märkte für Rezyklate und wirkt sich positiv auf die Treibhausgas-Bilanz aus. Die durch Recycling in Österreich gewonnenen Rohstoffe spielen eine tragende Rolle bei der Versorgung der verantwortungsvoll produzierenden Industrie.“

SECONTRADE Geschäftsführerin Brigitte Reich

Beispiel Aluminium auf dem Weg zur Klimaneutralität: Recycling spart 95 % Energie

Als plakatives Beispiel für die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft als nachhaltige Ressourcenbewirtschaftung nennt Reich etwa Aluminium. Denn drei Viertel des gesamten Aluminiums, das seit Beginn der industriellen Produktion hergestellt wurde, ist noch immer im Einsatz. Aluminium eignet sich hervorragend für Recycling: Rund die Hälfte der Produktion Europas stammt aus der Kreislaufwirtschaft. Die Energieersparnis und damit der Beitrag zur Erreichung der Klimaziele ist enorm: Beim Recycling von Aluminium werden 95 % der Energie eingespart, die für die Neuproduktion nötig wäre.

Beschleunigung des Handels von Sekundärrohstoffen jeglicher Art

„Die Online-Plattform SECONTRADE bringt zertifizierte Käufer und Verkäufer jeglicher Sekundärrohstoffe schnell und direkt zusammen, was den Wiedereinsatz von Sekundärrohstoffen weiter beschleunigt und zur zusätzlichen Einsparung von CO2 und wertvoller Energie führt“, sagt Brigitte Reich. Darüber hinaus würden sich auch lokale Netzwerke für Nischenprodukte bilden. Hier sieht Reich noch ein deutliches Entwicklungspotenzial und bietet auch für diese mit der Plattform SECONTRADE eine konkrete Vermarktungsmöglichkeit an.